Sexualität als Ausdruck von Lebendigkeit 

Sexualität ist mehr als Technik, Leistung oder „Funktionieren“. Sie ist Sprache, Geschichte, Beziehung, Körpergedächtnis. Fast nie geht es „nur um Sex“ – sondern um Nähe, Identität, Scham, Sehnsucht, Macht, Verletzlichkeit, Lust und die Frage: Darf ich sein, wie ich bin? 

Sexualtherapie schafft einen sicheren Rahmen, um diese Themen ohne Bewertung zu erforschen und neue Erfahrungen zu ermöglichen. 

Typische Anliegen

  • Lustverlust, unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse im Paar
  • Schmerzen beim Sex, Erregungs- oder Orgasmusprobleme
  • Erektions- oder Ejakulationsschwierigkeiten
  • Unsicherheiten bezüglich Begehren, Orientierung oder Identität
  • Scham, Leistungsdruck oder das Gefühl, „nicht normal“ zu sein
  • Auswirkungen von Affären, heimlichen Fantasien oder sexuellen Geheimnissen
  • Sehnsucht nach einer Sexualität, die wieder lebendig, neugierig und stimmig ist

Wie ich arbeite 

Wir klären Bedeutungen, Erwartungen und Muster, die Sexualität beeinflussen – im Körper, im Kopf und in der Beziehung. Dazu gehören: 

  • Entlastung von normativen Vorstellungen („Wie sollte Sex sein?“)
  • Erforschen des eigenen Begehrens und der inneren Landkarten von Lust
  • Verbesserung von Kommunikation und Berührbarkeit im Paar
  • körperorientierte Impulse zu Atmung, Spannung, Kontakt und Präsenz
  • praktische Experimente für zu Hause (keine sexuellen Handlungen in der Praxis)

Sexualität ist kein Problem, das man „repariert“, sondern ein Erfahrungsfeld, das wiederentdeckt werden darf – mit Neugier, Humor und Respekt vor der eigenen Geschichte.